Baustellen verändern ihre Wasserversorgung ständig
Temporäre Leitungen und Anschlüsse können unter die Regeln für zeitweilige Wasserversorgungsanlagen fallen. Umbauten, Stillstände, Schlauchleitungen und neue Containeranschlüsse machen deshalb eine klare Verantwortung für Aufbau, Spülung und Betrieb notwendig.
Schläuche und Leitungen schützen
Nur geeignete Materialien verwenden und Anschlüsse vor Schmutz, Frost und Rückfluss sichern.
Nach Stillstand spülen
Länger nicht genutzte Leitungsabschnitte vor Verwendung fachgerecht wieder in Betrieb nehmen.
Aufbereitung nur passend zum System
membraclean kann je nach Anlagenart Teil eines Hygienekonzepts sein, ersetzt aber keine saubere Installation.
Temporäre Systeme brauchen einen definierten Betreiber
Die Trinkwasserverordnung unterscheidet zeitweilige Wasserversorgungsanlagen von dauerhaft betriebenen Installationen. Bei öffentlicher oder gewerblicher Abgabe gelten Betreiber- und Überwachungspflichten.
Auf Baustellen sollte deshalb festgelegt sein, wer für Anschlüsse, Spülung, Wartung und Dokumentation verantwortlich ist.
Stagnation und wechselnde Bauphasen beachten
Wenn einzelne Bauabschnitte oder Container mehrere Tage nicht genutzt werden, kann Wasser in Leitungen stehen. Das Umweltbundesamt weist generell darauf hin, dass Stagnation die Trinkwasserqualität beeinflussen kann.
Vor Wiederinbetriebnahme müssen betroffene Abschnitte entsprechend technischer Regeln gespült und kontrolliert werden.
Typische Bereiche
- Baustellencontainer
- Wasch- und Pausenbereiche
- temporäre Leitungen
- Trinkwasserzapfstellen
- mobile Tanks bei fehlendem Netzanschluss
- Anschlüsse nach Baufortschritt
membraclean für geeignete temporäre Systeme
Für kleinere mobile Systeme und größere technisch dosierte Anlagen stehen unterschiedliche membraclean Produktlinien zur Verfügung.
Quellen und weiterführende Informationen
Redaktionell und fachlich geprüft: QND Vertriebs GmbH. Stand: Oktober 2026.
Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.