MRSA, MRE & Umgebungshygiene

MRSA und MRE: Umgebungshygiene auf geeigneten Flächen

Antibiotikaresistenz und Flächendesinfektion klar unterscheiden und geeignete Oberflächen konsequent in das Hygienekonzept einbinden.

Flächendesinfektion ansehen
Reinigungskraft reinigt Kontaktflächen in einem Patientenzimmer als Beispiel für Umgebungshygiene bei MRSA und MRE KI generiert

Antibiotikaresistenz macht konsequente Umgebungshygiene besonders wichtig

MRSA und andere multiresistente Erreger sind vor allem deshalb problematisch, weil wichtige Antibiotika therapeutisch eingeschränkt wirken können. Das ist etwas anderes als die hygienische Behandlung von Oberflächen. In medizinischen und pflegerischen Einrichtungen gehören deshalb risikoadaptierte Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen zu einem umfassenden Präventionskonzept.

Therapie und Flächenhygiene unterscheiden

Antibiotika behandeln Infektionen im Körper. Flächendesinfektion verfolgt einen anderen Zweck und wirkt außerhalb des Körpers auf geeigneten Oberflächen.

Kontaktflächen risikoadaptiert behandeln

Patientennahe und häufig berührte Flächen werden je nach Risiko häufiger und gezielter in den Hygieneplan einbezogen.

membraclean als Teil des Hygienekonzepts

Flächendesinfektion und AIR können für geeignete Oberflächen in festgelegte betriebliche Abläufe integriert werden.

KRINKO betrachtet MRSA als Thema der Infektionsprävention

Die KRINKO-Empfehlungen des Robert Koch-Instituts behandeln MRSA und weitere multiresistente Erreger im Zusammenhang mit medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Dabei stehen Risikoanalyse, Basishygiene und situationsgerechte zusätzliche Maßnahmen im Mittelpunkt.

Für die Flächenhygiene bedeutet das, dass patientennahe Kontaktflächen und häufig berührte Oberflächen nach dem einrichtungsspezifischen Hygieneplan gereinigt und gegebenenfalls desinfiziert werden.

Oxidative Desinfektion ist keine Antibiotikatherapie

membraclean basiert auf Aktivchlor, freigesetzt aus Hypochlorsäure. Dieser oxidative Wirkmechanismus ist grundsätzlich von der Wirkweise eines Antibiotikums zu unterscheiden.

Für konkrete Erregeraussagen müssen immer die vorhandenen Produkt- und Wirksamkeitsnachweise des eingesetzten Produkts berücksichtigt werden. Auf der Anwendungsseite geht es deshalb bewusst um Umgebungshygiene und nicht um Heilung oder Behandlung einer Infektion.

Typische Kontaktbereiche

  • patientennahe Flächen
  • Türgriffe und Handläufe
  • Arbeitsflächen und geeignete Möbeloberflächen
  • Sanitärbereiche
  • geeignete Pflegehilfsmittel und Gegenstände
  • Räume und Flächen in Praxis, Klinik und Pflege
Keine Heilversprechen: membraclean Produkte dienen der Hygiene geeigneter Flächen und Gegenstände. Sie sind kein Arzneimittel und ersetzen keine medizinische Diagnostik, Therapie oder die Vorgaben des Hygieneplans.

Flächendesinfektion und AIR für professionelle Umgebungshygiene

Für gezielte Kontaktflächen eignet sich die gebrauchsfertige membraclean Flächendesinfektion. AIR bietet eine ergänzende Kaltvernebelung für geeignete Räume und Oberflächen, wenn diese Anwendung in das Hygienekonzept passt.

Quellen und weiterführende Informationen

Redaktionell und fachlich geprüft: QND Vertriebs GmbH. Stand: Oktober 2026.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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