Wasserqualität wirkt direkt auf Produkt und Prozess
In Getränkeproduktion und Abfüllung kann Trinkwasser direkt in das Endprodukt eingehen oder für produktnahe Prozesse eingesetzt werden. Deshalb müssen Wasserqualität, Leitungssysteme und gegebenenfalls eingesetzte Aufbereitungsverfahren technisch und rechtlich zusammenpassen.
Kontinuierliche Versorgung
Dosieranlagen müssen reproduzierbar arbeiten und zur tatsächlichen Wassermenge passen.
Produktionspausen planen
Stillstände und Wiederanläufe können besondere Maßnahmen an Leitungen und Anlagen erfordern.
Prozess dokumentieren
Dosierung und betriebliche Maßnahmen sollten nachvollziehbar in das Hygienekonzept eingebunden sein.
Typische Einsatzsituationen
- Trinkwasser als Produktbestandteil
- Versorgung von Abfüll- und Prozesslinien
- Wiederinbetriebnahme nach Produktionsstillstand
- Dosierung in größere Wassermengen
Rechtsgrundlagen und Produktbezug
- EUR-Lex: Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene
- Trinkwasserverordnung § 20 – Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren
- Umweltbundesamt: Zulässige Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren
- EUR-Lex: Durchführungsverordnung (EU) 2021/347 – Aktivchlor aus hypochloriger Säure für PT 5
Redaktionell und fachlich geprüft: QND Vertriebs GmbH. Stand: Oktober 2026.
Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.